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Die Besten Wanderungen bei St. Vigil
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Die Besten Wanderungen bei St. Vigil

Adrenaline Adventures

St. Vigil in Enneberg ist ein privilegierter Ausgangspunkt für einige der schoensten Wanderungen in den Dolomiten. Eingebettet zwischen dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags und dem Kronplatz, bietet dieses kleine ladinische Juwel direkten Zugang zu Wegen, die von leichten Panoramaspaziergaengen bis zu anspruchsvollen Hochgebirgstouren reichen.

Wir haben die 5 besten Wanderungen ab St. Vigil ausgewaehlt, mit allen praktischen Informationen, die du für die Planung deines Bergtages brauchst. Und wenn du deinem Urlaub eine Dosis Adrenalin hinzufuegen moechtest, ist unsere Zipline die perfekte Ergaenzung.

1. Piz de Putia (2.875 m)

Der ikonische Gipfel des Villnoessertals, auch vom Gadertal erreichbar.

  • Dauer: 5–6 Stunden (hin und zurück)
  • Hoehenunterschied: ca. 1.000 m
  • Schwierigkeit: mittel bis schwer (erfahrene Wanderer)
  • Ausgangspunkt: Wuerzjoch (mit dem Auto ab St. Vigil in ca. 40 Minuten erreichbar)

Der Piz de Putia ist einer der ikonischsten Gipfel der noerdlichen Dolomiten. Seine unverwechselbare Pyramidenform dominiert die Landschaft und ist von weiten Teilen des Gadertals sichtbar. Der Aufstieg beginnt am Wuerzjoch und führt durch bluehende Almwiesen, bevor er im letzten Abschnitt steiler und felsiger wird.

Vom Gipfel ist das Panorama aussergewoehnlich: die Geislergruppe, die Sellagruppe, die Marmolada und an den klarsten Tagen bis zu den oesterreichischen Alpen. Diese Wanderung erfordert gute Kondition und Trittsicherheit, belohnt aber jeden einzelnen Schritt.

Starte früh am Morgen, um die sommerlichen Nachmittagsgewitter zu vermeiden, die über 2.500 m haeufig sind. Pruefe immer die Wettervorhersage vor dem Aufbruch und nimm Kleidung für rasche Wetterwechsel in der Höhe mit.

2. Faneshuette (2.060 m)

Die klassische Wanderung ins Herz des Naturparks Fanes-Sennes-Prags.

  • Dauer: 4–5 Stunden (hin und zurück)
  • Hoehenunterschied: ca. 600 m
  • Schwierigkeit: mittel (regelmaessige Wanderer)
  • Ausgangspunkt: Pederue (Parkplatz ca. 10 Minuten von St. Vigil)

Die Wanderung zur Faneshuette ist wohl die klassischste Route ab St. Vigil. Vom Parkplatz Pederue steigt man allmaehlich durch Nadelwaelder und Almwiesen auf, bis man das Fanes-Hochplateau erreicht, eine der stimmungsvollsten Landschaften der Dolomiten.

Die Huette befindet sich in einer spektakulaeren Lage, umgeben von Dolomitwänden und kleinen Bergseen. Sie ist der ideale Ort für ein Mittagessen mit Aussicht. Für alle mit mehr Zeit kann man weiter zum Limosee oder zur Lavarella-Huette gehen.

3. Col de Putia (2.436 m)

Eine zugaenglichere Alternative zum Piz de Putia, mit ebenso spektakulaeren Ausblicken.

  • Dauer: 3–4 Stunden (hin und zurück)
  • Hoehenunterschied: ca. 650 m
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel (regelmaessige Wanderer)
  • Ausgangspunkt: Wuerzjoch

Der Col de Putia bietet ein Panorama, das dem seines hoeheren Nachbarn fast gleichkommt, aber mit weniger Anstrengung und ohne ausgesetzte Stellen. Er ist die ideale Option für alle, die die Dolomiten-Aussicht genießen möchten, ohne eine allzu anspruchsvolle Wanderung zu unternehmen.

Der Weg führt durch Almwiesen voller Wildblumen im Sommer und bietet unglaubliche Blicke auf die Geislergruppe und das Villnoesstal. Oben markiert ein grosses Kreuz den perfekten Aussichtspunkt für Fotos.

Kombiniere die Wanderung mit der Zipline

4. Sas dla Crusc — Heiligkreuzkofel (2.907 m)

Eine der lohnendsten Wanderungen der Dolomiten, mit der beruehmten Huette als Etappe.

  • Dauer: 6–7 Stunden (hin und zurück bis zum Gipfel)
  • Hoehenunterschied: ca. 1.200 m
  • Schwierigkeit: schwer (erfahrene Wanderer)
  • Ausgangspunkt: La Val / St. Leonhard in Abtei (ca. 20 Minuten von St. Vigil)

Der Sas dla Crusc, oder Heiligkreuzkofel, ist einer der eindrucksvollsten Berge im Gadertal. Die klassische Wanderung beinhaltet einen Halt an der Heiligkreuz-Huette (2.045 m), die in etwa 2 Stunden auf einem gut markierten Weg erreichbar ist.

Von der Huette können erfahrene Wanderer zum Gipfel weitergehen, auf einem teilweise gesicherten Weg, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Die Aussicht vom Gipfel zaehlt zu den schoensten des gesamten Dolomiten-Bogens.

Wer eine gemuetlichere Tour bevorzugt, für den ist allein der Weg bis zur Huette bereits wunderbar, mit der Möglichkeit, die panoramareichsten Knödel Suedtirols zu genießen.

5. Kronplatz (2.275 m)

Der Hausberg des Pustertals, mit dem Messner Mountain Museum auf dem Gipfel.

  • Dauer: 3–4 Stunden (hin und zurück zu Fuss) oder Auffahrt mit der Seilbahn
  • Hoehenunterschied: ca. 800 m (zu Fuss)
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel
  • Ausgangspunkt: St. Vigil (Seilbahn) oder verschiedene Wanderwege

Der Kronplatz ist von St. Vigil mit der Seilbahn in wenigen Minuten erreichbar, oder zu Fuss für alle, die sich die Aussicht mit eigener Kraft verdienen möchten. Oben befindet sich das Messner Mountain Museum Corones, entworfen von Zaha Hadid und dem traditionellen Bergsteigen gewidmet.

Das Panorama vom Gipfel ist 360 Grad: von den Sextener Dolomiten zum Ortler, vom Grossglockner zu den Zillertaler Alpen. Im Winter ist der Kronplatz eines der beruehmtesten Skigebiete Suedtirols; im Sommer wird er zum Paradies für Wanderer und Biker.

Die Seilbahn von St. Vigil zum Kronplatz ist auch im Sommer in Betrieb. Pruefe die aktuellen Fahrzeiten und erwaege die Pusteral-Wanderkarte für Ersparnisse bei den Transportkosten.

Praktische Wandertipps

Was Mitbringen

  • Wanderschuhe mit rutschfester Sohle (keine Turnschuhe!)
  • Wasserdichte und winddichte Jacke
  • Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor und Sonnenbrille
  • Mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person
  • Energieriegel und Trockenfruchte
  • Wanderstoecke (empfohlen für Abstiege)

Beste Zeit

Hochgebirgswanderungen sind von Mitte Juni bis Ende September machbar. Im Juni kann auf den hoeheren Paessen noch Schnee liegen. Juli und August bieten die besten Bedingungen, aber auch die meisten Besucher. September ist oft der ideale Monat: klarer Himmel, angenehme Temperaturen und weniger Touristen.

Sicherheit

  • Pruefe immer die Wettervorhersage vor dem Aufbruch
  • Teile jemandem deine geplante Route mit
  • Unterschaetze die angegebenen Zeiten nicht
  • Bei Gewitter sofort absteigen
Kontaktiere Uns für Deine Abenteuerplanung

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